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Öle und Ihre Wirkung!

Schwarzkümmel-Öl (Achtung ist nicht für Katzen geeignet)

Schwarzkümmelöl enthält viele gesundheitsfördernde Stoffe, die dem Hund zugutekommen. Als Heilmittel ist das Öl seit mehr als 2000 Jahren bekannt und wird mittlerweile nicht nur beim Menschen, sondern auch erfolgreich beim Hund angewendet. Schwarzkümmelöl ist hilfreich bei:

  • Gelenkbeschwerden
  • Entzündungen
  • Zeckenbefall
  • Flohbefall
  • Hauterkrankungen
  • stumpfen Fell
  • Allergien
  • Asthma/Erkrankungen der Atemwege
  • Verdauungsbeschwerden/Blähungen

Achtung, bitte nicht bei Katzen anwenden, hier kann es zu Leberversagen kommen!

Aufgrund seiner Inhaltsstoffe und deren Zusammensetzung wirkt sich Schwarzkümmelöl auch positiv auf das Immunsystem aus. Es stärkt die Abwehrkräfte des Hundes und sorgt für eine gute Gesundheit.

Als Futterzusatz, Durchschnittlich gilt die Regel, dass der Hund pro Kilogramm Körpergewicht 1 mg Schwarzkümmelöl bekommen soll. Soll der Hund vor einem erneuten Floh- oder Zeckenbefall geschützt werden und das Mittel vorbeugend bekommen, reichen ca. 5 – 10 Tropfen aus. Neben der innerlichen Gabe über das Futter hat Schwarzkümmelöl den Vorteil, dass es auch zur äußerlichen Anwendung geeignet ist. Je nachdem, welche Beschwerden beim Tier gelindert werden sollen, wird das Öl gleichzeitig als Futterzusatz und äußerlich angewendet.

 

Nach ca. 10-14 Tagen kann man die Zugabe reduzieren, es reicht wenn man alle 2 bis 3 Tage etwas gibt!

 

-bei Allergien: reguliert das Immunsystem und bremst die Ausschüttung der Histamine. Viele Hunde reagieren beispielsweise allergisch auf bestimmte Bestandteile im Futter, aber auch auf Flohstiche, auf Milben oder Pollen. Diese lösen dann meist asthmaähnliche Atembeschwerden, Husten oder Hautreaktionen aus. Die Prostaglandine im Schwarzkümmelöl wirken ausgleichend und können das Tier häufig von Atembeschwerden oder Juckreiz befreien oder ihm zumindest Erleichterung verschaffen.

-Leidet der Vierbeiner unter trockener und juckender Haut, lindert das Öl auch diese Beschwerden. Da es zudem auch entzündungshemmend wirkt, lässt sich eine Hautentzündung, die oft Folge kleinerer Verletzungen ist, schnell bekämpfen und verhindern.

-Anfallsleiden wie Epilepsie treten bekanntlich auch bei Hunden auf. Dies belastet den Hundehalter ebenso wie das Tier selbst. Geeignete Antiepileptika sind meist in der Lage, die Heftigkeit und Häufigkeit der Anfälle zu reduzieren. Will der Hundebesitzer die Therapie auf natürliche Weise unterstützen, verabreicht er zusätzlich Schwarzkümmelöl übers Futter. Der Inhaltsstoff Thymokinon wirkt offensichtlich regulierend. Tatsächlich ist Schwarzkümmelöl seit Jahrtausenden für seine hilfreiche Wirkung bei Anfallsleiden bekannt. Eine indische Studie aus dem Jahr 2011 bewies an Kindern, dass die Einnahme von Schwarzkümmelöl auch in Fällen, in denen konventionelle Medikamente nicht überzeugend wirkten, die Häufigkeit der Anfälle reduziert. Etwa ein Milligram Thymokinon auf ein Kilogramm Körpergewicht über einige Wochen hinweg verabreicht, senkt die Anfallshäufigkeit oder schwächt sie ab.

Die entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung von Schwarzkümmelöl bei rheumatisch-arthritischen Erkrankungen ist ebenfalls längst nachgewiesen. Ältere Hunde mit degenerativen Krankheiten des Bewegungsapparates profitieren vom Schwarzkümmelöl: Es wirkt nicht nur gegen die Schmerzen und die Entzündungsherde, sondern stärkt auch insgesamt das Immunsystem. 

 

Information unter Ausschluss jedweder Haftungsübernahme!

 

Nachtkerzenöl

Beim Nachtkerzenöl handelt es sich um ein pflanzliches Mittel, welches eine heilende und lindernde Wirkung hat. Nicht nur Menschen, sondern auch Hunde und Katzen können von dieser Wirkung profitieren. Nachtkerzenöl ist daher auch ein Nahrungsergänzungsmittel für Hunde und Katzen und kann sowohl bei akuten Beschwerden, aber auch vorbeugend genutzt werden.

Nachtkerzenöl für Hunde und Katzen richtig dosieren

Das Öl ist sehr sparsam im Verbrauch, wodurch eine Flasche des Öls lange hält. Im Durchschnitt reichen ein bis fünf Tropfen pro 10 Kilogramm Körpergewicht aus. Zu Beginn sollte die minimale Dosis von einem Tropfen verwendet werden. Verträgt der Hund oder die Katze das Nachtkerzenöl gut, dann kann die Dosis langsam an jedem Tag gesteigert werden.

Nachtkerzenöl hilft nicht nur Menschen, sondern auch Tieren. Das Öl enthält viele wichtige Stoffe, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Zu den wichtigsten Stoffen gehören:

  • Linolsäure, Gamma-Linolensäure

Bei beiden handelt es sich um mehrfach ungesättigte Omega-6-Fettsäuren. Weder der menschliche noch der tierische Körper können diese Fettsäuren selber herstellen. Sie müssen daher über die Nahrung zugeführt werden.

Dort kann der Körper sie in geringen Mengen unter anderem in der Haut speichern. Das erklärt auch, warum sich Nachtkerzenöl bei Hunden positiv auswirkt, wenn das Tier zum Beispiel trockene, juckende oder schuppige Haut hat. 

Das Öl kann eine wertvolle Ergänzung für Hunde sein, da es sich positiv auf die Gesundheit auswirkt und sowohl akut, als auch vorbeugend hilft.

Als besonders hilfreich zeigt sich Nachtkerzenöl bei verschiedenen Störungen der Haut. In Kombination mit der Haut wirkt es sich auch positiv auf die Fellgesundheit des Tieres aus. Nachtkerzenöl kann helfen bei:

  • trockener und juckender Haut
  • kleinen Hautirritationen
  • brüchigem Fell
  • stumpfen und glanzlosem Fell
  • kahlen Stellen im Fell
  • Allergien
  • rheumatischen Beschwerden

Viele Hunde werden immer wieder von Flöhen heimgesucht oder leiden unter Zecken. Viele chemische Mittel werden von einigen Vierbeinern jedoch nicht mehr vertragen und können zu unerwünschten Nebenwirkungen führen.

In anderen Fällen zeigen sich die Schädlinge als resistent, sodass die chemischen Anti-Parasitenmittel nicht mehr richtig wirken können. In diesem Fall kann Schwarzkümmelöl dem Hund ganz ohne Chemie helfen. Um den Hund vorbeugend gegen Flöhe und Zecken zu schützen, bekommt das Tier einfach in regelmäßigen Abständen einige Tropfen des Öls in sein Trinkwasser oder Futter.

Auch Ekzeme lassen sich mit dem Öl aus der Natur behandeln. Dazu werden die betroffenen Hautstellen einfach dünn mit dem Öl bestrichen. Sobald es aufgetragen wurde, lindert es nicht nur den Entzündungsherd, sondern bekämpft auch Bakterien und lindert Schmerzen. 

 

Information unter Ausschluss jedweder Haftungsübernahme!